Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern

Die Ober- und Unterlippe bilden einen Winkel von etwa 90°. Die Kronblätter sind von blaß violetten Adern durchzogen. Der etwa 1 cm lange Sporn ist grün, teilweise bräunlich überhaucht.

Laut dem Autor der Erstbeschreibung kommt diese Art in Höhen von 1000m bis 1800m vor. Die vorherrschende Vegetation sind Zypressenwälder. Die Pflanzen wachsen auf der schattigen Nordseite von Kalkfelsen.

Zur Kultur dieser Art siehe die Kulturtips zu P. moranensis.

Pinguicula gracilis Zamudio (1988)
Bild vergrößern

Diese kleine mexikanische Fettkrautart (gefunden bei Monterrey im Bundesstaat Nuevo León in Zentralmexiko) erreicht kaum einen Durchmesser von 3 cm bei der Sommerrosette und etwa 2 cm bei der Winterrosette. Die Sommerblätter haben einen auffälligen bräunlich-bronzenen Rand, während der Rest der Blätter mehr gelblich-hellgrün sind. Die Sommerrosette besteht aus etwa 10 bis 15 Blättern mit schleimabsondernden Drüsenhaaren auf der Oberseite der Blätter. Die Winterrosette besitzt hellgrüne Blätter, die keine Schleimdrüsen besitzen, dafür aber mit langen weißen Härchen besetzt sind. Aus der Winterrosette erscheinen dann auch die Blüten (Blühbeginn in Kultur: Dezember/Januar).

Bild vergrößern

Die Blütenstiele sowie die Kelchblätter sind rotbraun gefärbt. Im Gegensatz dazu sind die Kronblätter der Blüte weiß. Die Korolle besteht aus Ober- und Unterlippe. Besonderes Merkmal der Blüte ist der im Vergleich zu den anderen Kronblättern deutlich größere Mittellappen der Unterlippe. An der Basis des Mittellappens befindet sich ein hellgrüner Fleck. Außerdem ist eine starke Behaarung des Mittelellappens mit weißen Härchen typisch für die Blüte von P. gracilis.