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Die unter Kulturtips zu P. primuliflora angegebenen Kulturhinweise können auch für P. pumila verwendet werden, allerdings sollte man diese Art nicht zu feucht kultivieren und einen höheren Sandanteil im Substrat verwenden. Im Winter ist eine gute Belüftung sehr wichtig.
Pinguicula pumila Michaux (1803)
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Von den 6 im Südwesten der USA beheimateten Fettkrautarten ist P. pumila die kleinste Art. Der Durchmesser der Rosette beträgt in der Regel 3-4 cm. P. pumila zählt zu der Wuchstypgruppe, welche nur eine Blattform ausbildet (tropisch-homophyll). Das Verbreitungsareal von P. pumila erstreckt sich vom südlichen North-Carolina bis nach Südflorida und den Bahamas, westlich entlang der Küstenregion bis nach Texas. Die silikatreichen Savannen-Standorte sind von Oktober bis Juli feucht, dann aber regnet es nur noch sporadisch und die gut drainierten Böden trocknen bei den hohen Temperaturen schnell aus. Dies hat zur Folge, daß die Pflanzen oft Trockenstreß ausgesetzt sind und keine neuen Blätter bilden, die alten oft vertrocknen. Blütezeit ist November bis Juli, wobei eher Fremdbefruchtung die Regel sein muß, denn in Kultur erfolgte bei mir so gut wie nie Samenansatz, wenn keine Befruchtung "erzwungen" wird.

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Die Blüte hat eine Länge von etwa 1,5 bis 2 cm inklusive Sporn. Der Durchmesser der Blütenkrone beträgt in etwa 1 cm. Die Blütenblätter sind gleich groß und in der Mitte circa 1 mm eingeschnitten. Die Blüte besitzt einen Gaumen, der eine konische Form hat und kaum aus dem Eingang der Kronröhre (Schlund) herausragt.

Die Farbe der Kronblätter variiert innerhalb der Art. Sie kann weiß, lavendelfarben, violett bis zu seltenen Exemplaren mit gelben Blättern sein (letztere Form in der Literatur oft als var. buswellii zu finden). Der Gaumen kann weiß oder gelb sein. Die Farbe der Kronröhre variiert zwischen gelblich mit rötlicher Aderung und blaßviolett mit purpurnen Adern.